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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-49313
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2011/4931/


Kreitsch, Thomas

Nachwuchsschwäche und Nachwuchssicherung in Deutschland : Staat in der Verantwortung für eine aktive Bevölkerungspolitik? ; Ein Handbuch zur Bevölkerungspolitik

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Dokument 1.pdf (5.041 KB) (SHA-1:6c4ba0bb422e87a3294aa2aff586e17a2088b4ff)


Kurzfassung auf Deutsch

Die Ursache der Nachwuchsschwäche ist der Geburtenrückgang. Quantitative demografische Determinanten sind auf ideelle Merkmalsausprägungen der Bevölkerung und strukturelle Eigenschaften der Gesellschaft zurückzuführen.
Die niedrige Fertilität führt als einflussreiche Kenngröße zu einem Bevölkerungsrückgang und zu altersstrukturellen Veränderungen in der Zusammensetzung der Bevölkerung, die mit weitreichenden und umfassenden gesellschaftlichen Konsequenzen einhergehen. Indem die Konsequenzen künftig insbesondere auf junge Generationen zurückwirken werden und somit zugleich die Ursachen der niedrigen Geburtenrate verstärken, entfaltet die demografische Entwicklung eine Eigendynamik.
Maßnahmen zur Nachwuchssicherung treffen jedoch auf ungünstige Handlungsvoraussetzungen. Monetäre und materielle Fertilitätsanreize sind von unterschiedlicher demografischer Wirksamkeit und haben an Bedeutung verloren. Gesellschaft und Staat haben den Fokus von einer reaktionären Symptomkurierung, die eine passive Gestaltung der Konsequenzen verfolgt, auf eine aktive Ursachenbekämpfung zu richten. Es zeigt sich, dass auf der nationalen Ebene die größten Handlungspotentiale erschlossen werden können.

Kurzfassung auf Englisch

The reason for insufficient offspring is a decline in the birth rate. Quantitative demographic determinants can be explained by ideal characteristic values of population as well as structural properties of society.
The low fertility as an influential parameter causes not only a decline in population but also age-structural changes in the composition of population, which come along with extensive social consequences. As consequences will retroact especially on young generations and therefore increasing the reasons for a low birth rate, the demographic trend unfolds its own momentum.
However, measures to secure sufficient offspring encounter unfavourable conditions for action. Monetary and material incentives of fertility are of different demographic effectiveness and have lost importance. Instead of pursuing a passive arrangement of the consequences of demographic change by unprogressively treating the symptoms, society and state have to focus on fighting the causes of the decline in the birth rate actively. It turns out that the largest potential for actions can be developed at the national level.

SWD-Schlagwörter: Bevölkerungspolitik , Familienpolitik
Freie Schlagwörter (deutsch): demografischer Wandel in Deutschland , Bevölkerungsrückgang und Konsequenzen , Alterung der Bevölkerung , Schrumpfung der Bevölkerung
Freie Schlagwörter (englisch): population policy , family policy , demographic change in Germany , decline in population and consequences , ageing of population
RVK - Regensburger Verbundklassifikation MS 4150 , RC 20543 , RC 20591
Collection Universität Potsdam / Schriftenreihen / Praxis Kultur- und Sozialgeographie: PKS, ISSN 1868-2499
Institut: Institut für Geographie
DDC-Sachgruppe: Geografie, Reisen
Dokumentart: b Monographie
Schriftenreihe: Praxis Kultur- und Sozialgeographie | PKS, ISSN 1868-2499
Band Nummer: 50
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 11.07.2011
Bemerkung:
In Printform erschienen im Universitätsverlag Potsdam:

Kreitsch, Thomas:
Nachwuchsschwäche und Nachwuchssicherung in Deutschland : Staat in der Verantwortung für eine aktive Bevölkerungspolitik? ; Ein Handbuch zur Bevölkerungspolitik / Thomas Kreitsch. - Potsdam : Universitätsverlag Potsdam, 2011. - 398 S. : graph. Darst.
(Praxis Kultur- und Sozialgeographie ; 50)
Zugl.: Potsdam, Univ., Magisterarbeit, 2010
ISBN 978-3-86956-006-9
ISSN 0934-716X
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