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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-27030
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/2703/


Wipperling, Adriana

Protestparteien in Regierungsverantwortung : Die Grünen, die Alternative Liste, die STATT Partei und die Schill-Partei in ihrer ersten Legislaturperiode als kleine Koalitionspartner

Protest parties in responsibility of government

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Dokument 1.pdf (1.318 KB) (SHA-1:ba801776d5dac9c7c6361776893c8b6e4f605d49)


Kurzfassung auf Deutsch

Übernimmt eine Protestpartei Regierungsverantwortung, sieht sie ihre Prinzipien und Forderungen der realpolitischen Nagelprobe ausgesetzt. Es ist ein Dilemma von Anspruch und Wirklichkeit, ein Spagat zwischen Protestimage und Regierungspolitik , der diese Parteien oftmals zu zerreißen droht. Anhand der Fallstudien von vier mitregierenden Protestparteien in Deutschland sollen folgende Fragen beantwortet werden: Was macht eine Partei zur Protestpartei? Was waren die Ursachen für die Wahlerfolge der Grünen, der AL, der STATT-Partei und der Schill-Partei? Wie verliefen die Koalitionsverhandlungen? Welche Forderungen konnten die Protestparteien gegenüber ihren großen Koalitionspartnern durchsetzen? Wo mussten sie Abstriche machen? Welche Reformvorhaben wurden angedacht und welche wurden tatsächlich umgesetzt? Welche innerparteilichen Konflikte ergaben sich aus der neuen Rolle der Protestparteien?
Letztendlich zeigt sich: Protestparteien scheitern nicht an ihrem schmalspurigen Programm, geringer Stammwählerschaft oder unerfahrenem Personal, sondern weil sie naturgemäß in die „Erwartungsfalle“ tappen.

Kurzfassung auf Englisch

“If a protest party assumes the responsibility of government its principles and demands will be put to the tough test of practical politics. The ensuing dilemma between standards and reality, its protest image and government policy often threatens to tear these parties apart. Taking four protest parties involved in government in Germany as an example, the following questions will be examined: What turns a party into a protest party? What were the reasons for the electoral successes of the Greens, the AL, the STATT party and the Schill party? What took place during the coalition negotiations? What demands were the protest parties successfully able to push through against their large coalition partners? On which points did they have to give in? What plans for reform were developed and which of them were actually implemented? What internal conflicts emerged within these parties after their role as protest parties changed?
The final analysis comes to the following conclusion: Protest parties do not fail because of a narrow-minded programme, lack of electoral support or inexperienced staff, but because their very nature causes them to fall into the “expectation trap”.

Freie Schlagwörter (deutsch): Protestparteien , Grüne , STATT Partei , Schill , Koalition
Freie Schlagwörter (englisch): Protest Parties , German Greens , STATT Party , Schill , coalition
RVK - Regensburger Verbundklassifikation MG 15390
Institut: Sozialwissenschaften
Fakultät: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: a Dissertation
Hauptberichter: Dittberner, Jürgen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.06.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 18.12.2008
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