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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-20691
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/2069/


Doyle, Timothy F.

The role of context in meaning and understanding

Die Rolle des Kontextes für Bedeutung und Verständnis

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (730 KB) (SHA-1:d55b406e717b3c89c0c50860312fc8aba83cea52)


Kurzfassung auf Englisch

In this work the concept of 'context' is considered in five main points.

First, context is seen as always necessary for an adequate explication of the concepts of meaning and understanding. Context always plays a role and is not merely brought into consideration when handling a special class of statements or terms, or when there is doubt and clarification is necessary.

Second, context cannot be completely reduced to some system of representation. The reason for this is the presence of humans, which is always an important component of a context. Humans experience situations in ways that are not always reducible to symbolic representation.

Third, contexts are in principle open. In normal cases they cannot be determined or described in advance. A context is not to be equated with a set of information.

Fourth, we understand the parameters of a context pragmatically, which is why we are not led into doubt or even to meaning skepticism by the open nature of a context. This pragmatic knowledge belongs to the category of an ability.

Fifth, contexts are, in principle, accessible. This denies the idea that some contexts are incommensurable. There are a number of pragmatic ways of accessing unfamiliar contexts. Some of these are here examined in light of the so-called 'culture wars' in the U.S.A.

Kurzfassung auf Deutsch

Der Kontextbegriff wird so betrachtet, dass es in fünf Hauptpunkte untergliedert wird.

Erstens: der Kontextbegriff ist für eine Explikation der Begriff die Bedeutung und des Verstehens immer notwendig. Der Kontext spielt immer eine Rolle und ist nicht nur für Fälle gut, in denen eine besondere Klasse von Wörtern behandelt wird, oder in denen Zweifel bestehen und eine Klarstellung benötigt wird.

Zweitens: der Kontextbegriff lässt sich nicht vollständig auf eine Art von Repräsentation reduzieren. Grund dafür ist das Vorhandensein von Menschen, was immer ein wichtiger Bestandteil des Kontextes ist.

Drittens: Kontexte sind grundsätzlich offen. Sie können nicht im Normalfall in vorbestimmter Art und Weise eingegrenzt oder beschrieben werden.

Viertens: wir verstehen die Parameter eines Kontextes nach pragmatischer Art und Weise, daher führt uns die offene Natur eines Kontextes nicht zur epistemischen Zweifeln oder sogar Bedeutungsskeptizismus. Dieses pragmatische Wissen gehört in eine völlig andere Kategorie; die eine Fähigkeit ist.

Fünftens: Kontexte sind prinzipiell zugänglich. Dies lehnt eine These der Inkommensurabilität zwischen Kontexte ab. Es gibt verschiedene pragmatishce Wege, um Zugang zu fremden Kontexte zu erreichen. Die sogenannte 'culure wars' in den U.S.A. werden hier als Beispiel bennant.

Freie Schlagwörter (deutsch): Kontext , Wittgenstein , Bedeutung , Verstehen
Freie Schlagwörter (englisch): Context , Wittgenstein , Meaning , Understanding
RVK - Regensburger Verbundklassifikation CC 4800 , CC 4400
Institut: Institut für Philosophie
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Philosophie
Dokumentart: a Dissertation
Hauptberichter: Schneider, Hans Julius (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.07.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 29.10.2008
Lizenz: Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
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