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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-46006
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2010/4600/


Flitner, Elisabeth ; Merle, Philippe

„Solange kein Fall bis zum Ende durchschaut ist..." : die Psychoanalyse im Konflikt mit Freuds Verführungstheorie

"As long as no case has been seen through to the end..." : the conflict between psychoanalysis and Freud's seduction theory

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Dokument 1.pdf (1.473 KB) (SHA-1:22292eefac7997fd3469f8ce28765ce9b029d299)


Kurzfassung in Deutsch

Die Verführungsdiskussion, die von feministischen Autorinnen ausging und in der Psychoanalyse aufgenommen wurde, blockiert sich selbst in der Alternative „Phantasie oder Realität?". Unsere These ist, daß es sich dabei aus der Perspektive der Freudschen Theorie um eine falsche Alternative handelt, die in Freuds ersten Entwürfen einer Verführungstheorie schon überwunden ist. Wir stellen Freuds Verführungstheorie aus den Jahren 1894-1897 anhand aller einschlägigen Texte dieser Epoche dar. Im Zentrum steht dabei das Konzept der „posthumen Wirkung des Traumas". Anschließend diskutieren wir theorie-immanente Gründe für die Aufgabe der Verführungstheorie.

Kurzfassung in Englisch

In spite of a widespread discussion about "seduction" Freud's seduction theory as it developped between 1894 and 1897 remains essentially unknown or misunderstood. Examining all important texts of this period including the Fliess-letters and the manuscripts, we describe the most significant elements of this theory and propose a series of assumptions as to when it was abandoned and why.

Institut: Institut für Erziehungswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: c Postprint
Schriftenreihe: Postprints der Universität Potsdam : Humanwissenschaftliche Reihe, ISSN 1866-8364
Bandnummer: paper 199
Quelle: Forum der Psychoanalyse 5 (1989), S. 249-262, ISSN 0178-7667
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1989
Publikationsdatum: 05.08.2010
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