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URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-42586
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2010/4258/


Werner, Petra

Zum Verhältnis Charles Darwins zu Alexander v. Humboldt und Christian Gottfried Ehrenberg

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Kurzfassung in Deutsch

Dass Darwin und Humboldt einander kannten und schätzten, ist allgemein bekannt. Im folgenden Text wird darüber hinaus genauer untersucht, inwieweit Darwin in seinem Werk Origin of Species durch Humboldts Arbeiten angeregt wurde. Darwins datierte Randbemerkungen zu Humboldts Büchern – die sich noch heute in Darwins Library in Cambridge befinden - belegen, dass Darwin noch wenige Wochen vor seinem Tode Humboldts Personal Narratives studierte. Alexander von Humboldts Arbeiten, vor allem sein Reisewerk mit seinen detailreichen Beobachtungen, war für Charles Darwin ein Leben lang eine wichtige empirische Quelle, regten ihn aber auch zum Widerspruch an. Das wird anhand des Themas „Migration“ erläutert.

Dennoch waren Darwins und Humboldts Wahrnehmung und Bewertung von Literatur unterschiedlich und offenbaren kontroverse Ansichten von Entwicklung, wie sich u. a. in der Bewertung der Arbeiten Heinrich Bronns zeigt. Von Humboldts Alterswerk Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung, zeigte sich Darwin enttäuscht, weil er bestimmte Erwartungen hatte, die sich nicht erfüllten.

Auch von Christian Gottfried Ehrenberg, einem Vertrauten Humboldts, erhoffte Darwin wichtige Erkenntnisse – er schickte an ihn 183 Proben zur Untersuchung. Leider erfüllte sich Darwins Hoffnung nicht.

Kurzfassung in Englisch

While it is well known that Charles Darwin and Alexander von Humboldt appreciated each other´s work, Humboldt’s influence on Darwin has not yet been thoroughly examined. The following paper shows to what extent Darwin was inspired by Humboldt’s publications while writing his Origin of Species.

Darwin paid special attention to Humboldt’s observations on plant migration and throughout his whole scientific career he used Humboldt’s books as a major source of information. In fact, Darwin’s last annotations in his copy of the Personal Narrative of travels to the Equinoctial Regions of the New continent during the Years 1799-1804 date back to the last weeks of his life.

On the other hand, Darwin rejected many of Humboldt’s scientific conclusions. The two authors differed in their assessment of Heinrich Bronn’s biological research. Finally, Darwin was dissatisfied with Humboldt’s last work Cosmos because it did not contain the information he expected. Darwin’s collaboration with Humboldt’s travel companion Christian Gottfried Ehrenberg proved to be similarly disappointing. Darwin sent 183 samples of infusoria to Berlin, but the results of Ehrenberg’s analysis did not support Darwin’s theory on evolution.

Collection: Universität Potsdam / Zeitschriften / HiN : Alexander von Humboldt im Netz ; International Review for Humboldtian Studies, ISSN 1617-5239 / HiN X, 18 (2009)
Institut: Institut für Romanistik
DDC-Sachgruppe: Allgemeines, Wissenschaft
Dokumentart: c Postprint
Quelle: HiN : Alexander von Humboldt im Netz, X (2009) 18
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 19.05.2010
Bemerkung: The original publication is available at
http://www.hin-online.de
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