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URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-40747
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2010/4074/


Bahouth, Chadi

Der Konflikt um Wasser in Israel und Palästina : Konfliktstoff trotz Friedensquells – die vergebene Chance einer nachhaltigen und gerechten Lösung

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Dokument 1.pdf (16.430 KB) (SHA-1:37dc860df2fbc23f0d508c9768e39de878ad6556)


Kurzfassung in Deutsch

Wasser ist rar im Nahen Osten. Die knappe Ressource wird immer häufiger zum Gegenstand politischer Konflikte in der ohnehin instabilen Region. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina gilt als eines der gravierendsten Beispiele für diese Entwicklung: Wasser als umkämpftes Menschenrecht, Wasser als strategisches Mittel der Besetzungspolitik und Wasser als Gegenstand langwieriger Verhandlungen.

Der Wasserkonflikt ist so alt wie der Nahostkonflikt selbst. Sogar mit Beginn des Oslo-Prozesses 1993 hat es weder einen grundlegenden Wandel im Wasserkonflikt, noch in der Aussicht auf Veränderung der Wasserknappheit gegeben. Immerhin können die Palästinenser in der momentanen Situation ihre eigene Wasserversorgung dort selbst verwalten, wo es ihnen laut der Übereinkünfte erlaubt ist. Jedoch ist diese Freiheit eine sehr begrenzte und eine endgültige Klärung dieses Streitpunktes wurde, zusammen mit Jerusalem, den Flüchtlingen, den Siedlungen und der Staatsbildung auf die Endstatusverhandlungen verschoben.

Chadi Bahouth, Absolvent des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin, untersucht in seiner Doktorarbeit die Gründe für die ungelöste Wasserfrage. Er analysiert die historische und rechtliche Chronologie des Konfliktes, bietet Lösungsvorschläge für die Wasserkrise an und erklärt, warum die Region dennoch für Generationen nicht zur Ruhe kommen wird.

Kurzfassung in Englisch

Water is rare at the Middle East and becomes more and more a matter of political conflicts in the already instable region. The conflict between Israel and Palestine is a serious noticeable example of this development: water as a hard-fought human right, water as a strategic mean of the politics of occupation and water as a matter of protracted negotiations.

The battles for water are as old as the Middle East conflict itself. Even with the beginning of the Oslo-Process in 1993 there has not been a fundamental change containing the water conflict. After all, the Palestinians in the actual situation can administrate their own water supply, where they are allowed to concern the accords. But this freedom is strictly confined and a clarification of the controversial subject, together with Jerusalem, the refugees, the settlements and the building of the state were adjusted to the negotiations of the permanent status.

Chadi Bahouth, alumnus of the Otto-Suhr-Institute (Free University Berlin), inspects in his doctoral thesis the reasons for the unsolved water politics. He analyses the historical and judicial chronology of the conflict, offers proposals for solution and explains, why the region will not be steadied for generations, nevertheless.

Freie Schlagwörter (Deutsch): Nahostkonflikt , Israel , Palästina , Wasser , Friedensprozess
Freie Schlagwörter (Englisch): Middle-East Conflict , Israel , Palestine , water , peace process
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: MB 1100
Institut: WeltTrends e.V. Potsdam
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: b Monographie
Schriftenreihe: Horizonte 21 : Umwelt · Energie · Sicherheit, ISSN 1868-6222
Bandnummer: 2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 28.05.2010
Bemerkung:
zugleich in Printform erschienen im Universitätsverlag Potsdam:

Bahouth, Chadi: Der Konflikt um Wasser in Israel und Palästina : Konfliktstoff trotz Friedensquells – die vergebene Chance einer nachhaltigen und gerechten Lösung / Chadi Bahouth. - Potsdam : Universitätsverlag Potsdam, 2010. - 273 S.
(Horizonte 21 : Umwelt - Energie - Sicherheit ; 2)
Zugl.: Berlin, Frei Univ., Diss., 2009
ISSN 1868-6222
ISBN 978-3-86956-035-9
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Ursprüngliche Fassung der Dissertation auf dem Publikationsserver der Universität Potsdam veröffentlicht:
URN urn:nbn:de:kobv:517-opus-40747
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