Eingang zum Volltext in OPUS

Home | Suche | Browsen

Lizenz

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-36430
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2009/3643/


Holthusen, Imeke

Die Anwendung des Standardkosten-Modells auf den Bereich Bürger : Agenda Setting in Deutschland und Großbritannien

Applying the Standard Cost Model at the citizen level : agenda setting in Germany and the UK

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (478 KB) (SHA-1:11f6c838c2aa09957dd79e519ce4c0cedabc3350)


Kurzfassung in Deutsch

Seit 2002 wird das Standardkosten-Modell (SKM) als Ansatz zur Messung von Bürokratiekosten in einer Vielzahl von OECD-Ländern, darunter Deutschland und Großbritannien, angewendet. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, warum im Regulierungsreform-Nachzüglerland Deutschland die Ausweitung des Ansatzes auf den Bereich Bürger seit Jahren auf der politischen Agenda steht und bereits erste Schritte zur Umsetzung unternommen wurden, während SKM Bürger im Regulierungsreform-Vorreiterland Großbritannien scheinbar nie auf der Agenda stand. In Anlehnung an einen von Kingdon entwickelten Agenda-Setting-Ansatz werden Unterschiede im Bereich der Problemwahrnehmung, in der Bewertung der Policy SKM sowie im politischen Entstehungsprozess untersucht. Hierbei zeigt sich, dass hinsichtlich der Wahrnehmung des Problems der Bürokratiebelastung signifikante Unterschiede zwischen Deutschland und Großbritannien bestehen, die sich vor allem auf die in Deutschland höhere Intensität der Problemwahrnehmung beziehen. Weitere Unterschiede bestehen bezüglich der Bewertung der Policy SKM, die in Deutschland eine höhere Medienaufmerksamkeit erhält und allgemein positiver bewertet wird. Auch der Entstehungsprozess des SKM, der in Deutschland wesentlich stärker politisiert war als in Großbritannien, trägt zur Erklärung der beobachteten Unterschiede im Agenda-Setting bei.

Kurzfassung in Englisch

Since 2002 the Standard Cost Model (SCM) has been used for the measurement of administrative burdens in several OECD countries, among them Germany and the UK. The central question explored in this article is why in the regulatory reform “laggard country” Germany the application of the SCM at the citizen level has been on the political agenda for several years, with the first steps already taken towards implementation, while in the regulatory reform “leader country” UK, the use of the SCM for the measurement of citizens’ administrative burdens has apparently never been on the agenda. Using an agenda setting model developed by Kingdon, differences in the areas of problem perception, assessment of the SCM as a policy, and the political introduction process of the policy are investigated. It is shown that regarding the perception of the problem of bureaucracy significant differences between Germany and the UK exist, in particular relating to the higher intensity of problem perception in Germany. Additional differences are identified regarding the assessment of the SCM policy which has received more media coverage in Germany and is also generally more positively received there. Differences identified in the introduction process, which in Germany has been much more politicised than in the UK, constitute additional explanatory factors.

Freie Schlagwörter (Deutsch): Standardkosten-Modell , SKM Bürger , Agenda Setting , Großbritannien , Bürokratie
Freie Schlagwörter (Englisch): Standard Cost Model , citizens , agenda setting , UK , bureaucracy
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: MF 7100
Collection: Universität Potsdam / Schriftenreihen / Potsdamer Diskussionspapiere zur Verwaltungswissenschaft, ISSN 1867-6960
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Öffentliche Verwaltung
Dokumentart: b Monographie
Schriftenreihe: Potsdamer Diskussionspapiere zur Verwaltungswissenschaft, ISSN 1867-6960
Bandnummer: 5
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 12.10.2009
Bemerkung:
Zugl.: Potsdam, Univ., Diplomarbeit, 2009
Lizenz: Diese Nutzungsbedingung gilt nicht, wenn in den Metadaten eine modifizierende Lizenz genannt ist. Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht


Home | Leitlinien | Impressum | Haftungsausschluss | Statistik | Universitätsverlag | Universitätsbibliothek
Ihr Kontakt für Fragen und Anregungen:
Universitätsbibliothek Potsdam
powered by OPUS  Hosted by KOBV  Open
Archives Initiative  DINI Zertifikat 2007  OA Netzwerk