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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-20732
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/2073/


Scharrer, Daniela

Zur Problematik von Herkunft, Geschlecht und Identitätsfindung in den beiden Romanen von Nella Larsen "Quicksand" (1928) und "Passing" (1929)

On the questions of origin, gender, and identity in the novels by Nella Larsen "Quicksand" (1928) und "Passing" (1929)

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Dokument 1.pdf (515 KB) (SHA-1:bd65953943c2418afd99bb08fecbf7dbd8d08d2e)


Kurzfassung in Deutsch

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Konstruktionen literarischer Figuren in Bezug auf die kulturellen Konstruktionen von „race“ und Gender. Die beiden hier besprochenen Romane „Quicksand“ und „Passing“ von Nella Larsen zeigen Hauptprotagonistinnen mit interrassischen Identitäten, die auf einer schwarzen und weißen Elternschaft beruhen und sich damit an den bis in die späten 1970er Jahre in den USA tatsächlich existierenden sog. Rassenmischungsverboten (Anti-Miscegenation Laws) sowie an schwarzen Weiblichkeitsentwürfen reiben. Aus kultureller wie auch aus literarischer Perspektive sind diese Identitäten interessant, da sie lange als „schwarz“ und nicht als „interrassisch“ eingeordnet wurden und eigene interrassische Identitätsentwürfe damit weitenteils fehlen. Eine Ausnahme ist die Figur der Tragischen Mulattin, die in Kapitel 3 besprochen wird.
Die Arbeit blickt nach einer Darlegung kultureller Prozesse der Identitätsbildung auf interrassische Figuren in der Literaturgeschichte, Identitätsentwürfe in der Harlem Renaissance, Vorstellungen von Weiblichkeit und Sexualität und schließlich auf die Praxis des Passing (dem Verschleiern eines Teils der Herkunft zu Gunsten eines anderen).

Kurzfassung in Englisch

This paper is concerned with the construction of literary figures in their relations to the concepts of „race“ and gender. “Quicksand” and “Passing” deal with interracial main protagonists whose identities rest on black, white, and interracial parentage. Their identities enable both novels to implicitly deal with the Anti-Miscegenation Laws, which existed until the late 1970s and to discuss constructions of femininity. From both a cultural and a literary perspective interracial identities are of interest because for a long time they were categorized as “black” causing a lack of conceptions of interracial identities. An exception is the literary figure of the “tragic mulatto” which will be discussed in chapter 3.
This paper offers a survey of identity forming processes in cultural terms, interracial figures in literary history, identity conceptions as they were valid in the Harlem Renaissance, conceptions of femininity and sexuality, and finally the act of passing as a cultural performance.

Freie Schlagwörter (Deutsch): Herkunft , Geschlecht , Identität , interrassisch
Freie Schlagwörter (Englisch): interracial , gender , identity , origin
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: HU 9800
Institut: Institut für Anglistik und Amerikanistik
DDC-Sachgruppe: Englische Literatur Amerikas
Dokumentart: a Magisterarbeit, Diplomarbeit, Staatsexamen
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 29.09.2008
Lizenz: Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
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