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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-16428
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/1642/


Drews, Julian

Distanz, Nähe, Gewalt : soziale Interaktion in den Romanen von Horacio Castellanos Moya

Distance, nearness, violence : social interaction in the novels of Horacio Castellanos Moya

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Dokument 1.pdf (645 KB) (SHA-1:9fb03c77694d3a7608e20a84e854c5eba174ed6e)


Kurzfassung in Deutsch

In dieser Arbeit wird die Interaktion der Protagonisten in den Romanen von Horacio Castellanos Moya untersucht. Betrachtet werden die Bücher: La diabla en el espejo (2000), El arma en el hombre (2001), Donde no estén ustedes (2003), Insensatez (2004) und Desmoronamiento (2006). In der Reihenfolge abnehmender sozialer Distanz geht es nacheinander um Konzepte von professionellen Beziehungen, Freundschaft, familiären Beziehungen und Intimität. Geprüft wird hierbei die These, dass all diese Beziehungen als von Gewaltverhältnissen unterwandert dargestellt werden. Zum anderen soll eine detaillierte Analyse Aufschluss über Inszenierungsweisen, Implikationen und Folgen der dargestellten Gewalt ermöglichen. Als zentral erweisen sich hierbei einerseits der Begriff des „Epitaphs“, wie ihn Jacques Derrida in seiner Politiques de l’ amitié entwickelt und andererseits die „Theorie des kommunikativen Rabens“, welche Ottmar Ette in seinem Band ÜberLebenswissen: die Aufgabe der Philologie darstellt. Die Arbeit hofft außerdem dazu beizutragen, den Bekanntheitsgrad Castellanos Moyas, als einem herausragenden Vertreter zentralamerikanischer Belletristik, zu erhöhen.

Kurzfassung in Englisch

The objective of the present master thesis is to investigate the images of social interaction in the novels of Horacio Castellanos Moya. The books taken into consideration are La diabla en el espejo (2000), El arma en el hombre (2001), Donde no estén ustedes (2003), Insensatez (2004) and Desmoronamiento (2006). In a succesion of lessening social distance, concepts of professional relations, friendship, family relations and intimacy are examinated. This will be done in order to, first, review the assumption that all these concepts are shown as being infiltrated by violent conditions. Second, a more detailed analysis aims at a deeper understanding of the ways of design, as well as the implications and results of the represented violence. Concepts wich proved to be important in this context are Jacques Derrida’s “Epitaph” wich he develops in his Politiques de l’ amitié and Ottmar Ette’s “Theory of the Communicative Raven” from his book ÜberLebenswissen: die Aufgabe der Philologie.
Apart from this the paper is meant to make the novels of this extraordinary exponent of Central American fiction known to a greater public.

Freie Schlagwörter (Deutsch): Gewalt , zentralamerikanische Literatur , Zusammenleben
Freie Schlagwörter (Englisch): violence , centralamerican fiction
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: IQ 25990 CAST
Institut: Institut für Romanistik
DDC-Sachgruppe: Spanische und portugiesische Literatur
Dokumentart: a Magisterarbeit, Diplomarbeit, Staatsexamen
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 11.02.2008
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