Eingang zum Volltext in OPUS

Home | Suche | Browsen

Lizenz

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-16347
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/1634/


Disziplinäre Quergänge : (Un-)Möglichkeiten transdisziplinärer Frauen- und Geschlechterforschung

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (202 KB) (SHA-1:c96f65f577a088744a9d9bb26358de376ab31a84)


Kurzfassung in Deutsch

Heft 2/1998 hat den thematischen Schwerpunkt der Transdisziplinarität in der Frauen- und Geschlechterforschung und dokumentiert die Beiträge sowie die Diskussion eines Workshops, der im Sommersemester 1998 an der Universität Potsdam im Rahmen der Planungen zu einem Magisternebenfach „Frauen- und Geschlechterstudien" stattgefunden hat.
Beiträgerinnen sind u.a. Sabine Hark, Maike Baader, Beate Neumeier, Axeli Knapp, Silke Wenk, Ulrike Teubner.
Frauen- und Geschlechterforschung hat wiederholt Interdisziplinarität reklamiert, um das Zugleich von Monotonie und Heterogenität der Reproduktion der Geschlechterhierarchie verstehen zu können. Aus den Einzeldisziplinen heraus waren Grenzgänge in andere Disziplinen geradezu notwendig, um das Dickicht der Geschlechterordnung, die Verknüpfungen zwischen symbolischen, strukturellen und individuellen Dimensionen von Geschlecht zu durchdringen. Der „Beziehungssinn" zwischen den Disziplinen wurde dabei allerdings selten gepflegt. Wie etwa die moderne Geschlechterordnung selbst zum Ordnungsprinzip und zur Modalität der Produktion wissenschaftlichen Wissens wurde, war allenfalls eine Randfrage. Der reflexive Blick auf die Prozesse der wechselseitigen Konstitution von Disziplingrenzen gerade durch interdisziplinäre Herangehensweisen blieb bisher weitgehend aus. In einer transdisziplinären Orientierung von Frauen- und Geschlechterstudien würde daher gerade die je fachspezifische Konstitution von Gegenständen, Methoden und disziplinären Grenzen sowie die durch sie bestimmten bzw. beschränkten Perspektiven zum Gegenstand, wenn es darum gehen soll, die überschneidenden Problemfelder, die sich aus der Perspektive der Geschlechterdifferenz als relevant erweisen, zwischen den Disziplinen zu bearbeiten. In einer transdisziplinären Perspektive also stünden die Disziplingrenzen selbst zur Disposition, Teil der Lehr- und Forschungspraxis wäre die Frage, wie verschiedene disziplinäre Zugänge die Objekte des Wissens konstruieren und was das für die möglichen Erkenntnisse bedeutet.

RVK - Regensburger Verbundklassifikation: MS 3000
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
Sonstige beteiligte Institution: Professur für Frauenforschung an der Universität Potsdam (Hrsg.)
Dokumentart: b Monographie
Schriftenreihe: Potsdamer Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung
Bandnummer: 1998,2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1998
Publikationsdatum: 23.01.2008
Lizenz: Diese Nutzungsbedingung gilt nicht, wenn in den Metadaten eine modifizierende Lizenz genannt ist. Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht


Home | Leitlinien | Impressum | Haftungsausschluss | Statistik | Universitätsverlag | Universitätsbibliothek
Ihr Kontakt für Fragen und Anregungen:
Universitätsbibliothek Potsdam
powered by OPUS  Hosted by KOBV  Open
Archives Initiative  DINI Zertifikat 2007  OA Netzwerk