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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-15859
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2007/1585/


Klein, Oliver

Rechtliche Aspekte der Aufgabenverteilung und -verlagerung im kreisangehörigen Raum

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (284 KB) (SHA-1:ec67664ae46e637f8972bf4bcf7769093f1af23a)


Kurzfassung in Deutsch

Aus den Vorbemerkungen:

In Deutschland werden kommunale Aufgaben traditionell auf zwei unterschiedlichen
kommunalen Ebenen erbracht: der Ebene der Kreisverwaltung und der Ebene der
einzelnen Gemeinden (in Brandenburg: Städte und Ämter). Angesichts der in Brandenburg teilweise recht dünnen Besiedlung des ländlichen Raumes und der daraus resultierenden kleinteiligen Gemeindestrukturen werden eine größere Zahl von Aufgaben, die für Bürger in deren Alltag durchaus relevant sind, durch die Kreisverwaltungen erbracht (Beispiele sind: Sozial- und Jugendhilfe, Kfz-Zulassung, Baugenehmigungsverfahren). Die Nutzung dieser Leistungen ist für die Bürger teilweise mit erheblichen Wegen und hohem Zeitaufwand verbunden. Daher wird in den Kommunalwissenschaften seit einiger Zeit der Gedanke einer zumindest teilweisen Integration der Leistungserbringung von Kreis- und Gemeindeverwaltungen diskutiert. Grundidee dabei: die Bürger sollen wohnortnah – z.B. in ihrem Amt – „unter einem Dach“ Dienste des Kreises ebenso wie die des Amtes beantragen und entgegennehmen können. Dies kann durch Übertragung von Aufgaben vom Kreis auf die Amts- oder Stadtverwaltung oder durch gemeinsame Leistungserbringung durch Kreis und Amt erreicht werden. Hier können mithilfe der Möglichkeiten von eGovernment klassische Grenzen überwunden werden. Das setzt voraus, dass eGovernment nicht nur auf die Schnittstelle zwischen der Verwaltung und ihrer Adressaten reduziert wird. Vielmehrbeinhaltet eGovernment auch ein Gestaltungspotenzial zur Reorganisation der internen Verwaltungsprozesse und Leistungsorganisation. Wichtiges Ziel des Landkreises Potsdam-Mittelmark ist es, unter Ausnutzung des IT-Gestaltungspotenzials Leistungen des Kreises vor Ort in den Gemeinden anzubieten. Leitbild dieser Neustrukturierung stellt das Konzept der integrierten Kommunalverwaltung dar, das der Kreistag im Jahr 2000 mit einem umfassenden Modernisierungsleitbild verabschiedet hat. Durch eine integrierte Kommunalverwaltung soll die oben erwähnte kommunale Zweigliederung (Kreis- und Gemeindeverwaltung) aus der Sicht des Bürgers reduziert werden. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark will das technische Gestaltungspotenzial von eGovernment nutzen, um häufig nachgefragte Leistungen des Kreises auf die kreisangehörigen Gemeinden zu übertragen. Dazu arbeitet der Kreis mit den vier kreisangehörigen Pilotgemeinden Beelitz, Rehbrücke, Stahnsdorf und Wiesenburg in gemeinsamen Arbeitsgruppen zusammen.

RVK - Regensburger Verbundklassifikation: MA 7671
Institut: Kommunalwissenschaftliches Institut
DDC-Sachgruppe: Öffentliche Verwaltung
Dokumentart: b Monographie
Schriftenreihe: KWI-Projektberichte
Bandnummer: 10
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 07.12.2007
Bemerkung:
zugleich in Printform erschienen im Universitätsverlag Potsdam:

Klein, Oliver: Rechtliche Aspekte der Aufgabenverteilung und -verlagerung im kreisangehörigen Raum / Oliver Klein. Kommunalwissenschaftliches Institut der Universität Potsdam. - Potsdam : Univ.-Verl., 2004. - 64 S. (KWI-Projektberichte ; 10) ISBN 3-937786-03-1
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