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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-15847
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2007/1584/


Partenheimer, Lutz

Deutsche Herrschaftsbildung im Fläming während des 12. und 13. Jahrhunderts

History of sovereignty in the Fläming during the 12th and 13th century

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (24.439 KB) (SHA-1:db8ac6d3ded4edf5b7d21b216874bfd017173110)


Kurzfassung in Deutsch

Aus dem Vorwort:

Der entstehende deutsche Staat hatte 928/29 mit der Unterwerfung der damals östlich von Elbe und Saale siedelnden Slawen begonnen. Den meisten Stämmen war es jedoch durch den Aufstand von 983 gelungen, nochmals ihre Freiheit zu erkämpfen. Im 12. Jahrhundert begann ein erneuter Vorstoß. Während dieser zweiten Etappe der feudalen deutschen Ostexpansion wurden bis um 1300 die nördlichen und mittleren Teile des jetzt zur DDR gehörenden Gebietes endgültig dem deutschen Reich angegliedert. Damals entstand die Mehrzahl unserer Städte und Dörfer. Im 10. Jahrhundert hatten die Könige Heinrich I. und Otto I. das Vordringen nach Osten geleitet. Während des 12. und 13. Jahrhunderts lag die Initiative in den Händen der ostsächsischen Fürsten. Sie gingen daran, ihren Einfluß auf die slawischen Gebiete auszudehnen, wie der Herzog von Sachsen, Heinrich der Löwe aus dem Geschlecht der Welfen, und Erzbischof Wichmann von Magdeburg, oder gründeten östlich der Elbe neue Territorialherrschaften, wie der Markgraf der Nordmark, Albrecht der Bär aus dem Hause der Askanier, der erste Markgraf von Brandenburg. Im Süden begannen die Wettiner die Marken Lausitz und Meißen zu festigen und zu erweitern. Wie sich die eben grob skizzierten Vorgänge jedoch im einzelnen abgespielt haben, liegt immer noch weitgehend im dunkeln. Vor allem muß damit gerechnet werden, daß sich die Herrschaftsverhältnissein verschiedenen Gebieten mehrfach geändert hatten, bevor etwa in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Strukturen entstanden waren, die im wesentlichen bis in die neuere Zeit bestimmend blieben. So ist heute vielfach noch unklar oder umrtritten, welche deutsche Feudalgewalt einen bestimmten Raum als erste besetzte und wo der Einflußbereich der nächsten Herrschaft begann. Das gilt in besonderem Maße für die Grenzzonen der sich ausdehnenden Fürstentümer. Aber auch Fragen, die seit langem als geklärt galten, werden plötzlich wieder aufgeworfen, wie die vor der 750-Jahr-Feier Berlins erneut aufgenommene Diekussion über die Anfänge unsarer Hauptstadt beweist.

Freie Schlagwörter (Deutsch): deutsche Herrschaftsbildung (12./13. Jh.) , Fläming , deutsche Geschichte
Freie Schlagwörter (Englisch): German history of sovereignty (12th and 13th century) , Fläming , German history
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: NZ 32430 , NZ 34560 , NM 8600
Institut: Historisches Institut
Fakultät: Extern
DDC-Sachgruppe: Geschichte Europas
Dokumentart: a Dissertation
Hauptberichter: Assing, Helmut (Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.07.1988
Erstellungsjahr: 1988
Publikationsdatum: 07.12.2007


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