Warum Open Access?

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Warum Open Access?


Ermöglichen Sie den bequemen und schnellen Zugang zu Ihren Publikationen weltweit

Veröffentlichen Sie Ihre Arbeiten online und frei zugänglich im Sinne des Open Access. Im Internet sind Ihre Volltexte für Ihre Kollegen und Studierenden sofort erreichbar und leicht auffindbar.

Nutzen Sie für das Publizieren im Open Access die folgenden drei Wege:
  1. Publizieren Sie in qualitätsgesicherten Open Access-Zeitschriften. Die Zahl der im Directory of Open Access Journals (DOAJ) aufgeführten Open Access-Zeitschriften wächst ständig.
  2. Veröffentlichen Sie Ihre Forschungsergebnisse direkt auf dem Publikationsserver der Universität, dem Open Access-Repositorium der Universität Potsdam.
  3. Archivieren Sie Ihre anderswo erschienenen wissenschaftlich referierten Aufsätze als Postprints auf dem Publikationsserver der Universität.
Der Publikationsserver der Universität Potsdam ist in ein globales Netzwerk von institutionellen Repositorien eingebunden und damit weltweit von verschiedenen Einstiegspunkten aus recherchierbar. Die Dokumente sind unmittelbar nach Fertigstellung weltweit lesbar, verfügbar und zitierbar.

Ihre Publikationen werden durch internationalen Standards entsprechende DC-Metadaten, Abstracts und Schlagwörter erschlossen. So sind sie zugleich über internationale Suchmaschinen (u.a. Google, GoogleScholar) und Bibliothekskataloge auffindbar.


Erhöhen Sie den Impact Ihrer Publikationen

Open Access-Publikationen werden nachweislich mehr gelesen und häufiger zitiert (OpenCitationProject).
Mit der freien Zugänglichkeit und größeren Sichtbarkeit steigt die Zitierhäufigkeit und damit der für die Mittelverteilung wichtige Impact-Faktor um den Faktor 6 bis 10. Damit sind institutionelle Publikationsserver auf dem Weg, zu neuen Instrumentarien zur Unterstützung von Forschungsevaluation zu werden.

siehe:
Lawrence: Online or invisible. - In: Nature. - 411 (2001), 6837, S. 521
Harnad: Comparing the Impact of Open Access (OA) vs. Non-OA Articles in the Same Journals
Antelman: Do Open Access Articles Have a Greater Research Impact? - In: College & Research Libraries. - 65 (2004), 5, S. 372 - 382


Nutzen Sie die Flexibilität digitaler Dokumente

Sie haben die Möglichkeit, in Ihre Dokumente multimediale Objekte, Audio- und Videodateien u.a. einzubinden, die sich in gedruckter Form nicht abbilden lassen.

Nutzen Sie das Potential elektronischer Publikationen und fügen Sie Ihren Veröffentlichungen die wissenschaftlichen Rohdaten bei, die sich in konventionellen Publikationen aus Platz- und Kostengründen oft nicht oder nicht vollständig unterbringen lassen.

Der Publikationsserver der Universität steht Ihnen auch für die dauerhafte Archivierung Ihrer wissenschaftlichen Webseiten zur Verfügung.


Wahren Sie Ihre Rechte

Behalten Sie sich beim Abschluss von Verlagsverträgen das Recht auf Zweitverwertung vor (--> Autorenrechte). Vereinbaren Sie mit dem Verlag, dass Sie Ihren Beitrag direkt nach seinem Erscheinen (alternativ 2 bis 12 Monate nach Erscheinen) der Öffentlichkeit z.B. über das Institutional Repository der Universität zugänglich machen können.

DFG-Projektnehmer sind von der DFG ausdrücklich aufgefordert, ihre im Rahmen DFG-geförderter Projekte entstandenen Publikationen in institutionelle oder disziplinenspezifische Repositorien einzustellen, um sie so für den entgeltfreien Online-Zugriff verfügbar zu machen.

Selbstverständlich sind auch Open Access-Publikationen urheberrechtlich geschützt. Die Rechte bleiben bei Ihnen, dem Autor.

Durch zusätzliche Creative Commons-Lizenzen haben Sie als Autor die Möglichkeit, den Umfang der von Ihnen wahrgenommenen Urheberrechte selbst exakt zu definieren.

Pre- und Postprints:
Eine große Anzahl von Verlagen räumt den Autoren das Recht auf parallele Selbstarchivierung ihrer Aufsätze auf nicht-kommerziellen Servern ein.
Mit Hilfe der im SHERPA/RoMEO-Projekt erarbeiteten Verlagsliste kann man die Lizenzverträge der großen Verlage daraufhin prüfen, ob eine Parallelpublikation zugelassen ist. Im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes werden wird diese Datenbank derzeit ins Deutsche übertragen und um deutsche Verlage ergänzt: SHERPA/RoMEO deutsch.
Die Datenbank soll helfen, die Standardbedingungen der Verlage bei Open Access-Publikationen für Autoren transparenter zu machen.

Nach § 38 Absatz 1 Satz 2 des Urheberrechtsgesetzes darf der Urheber das Werk nach Ablauf eines Jahres seit Erscheinen anderweitig vervielfältigen und verbreiten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.


Senken Sie Ihre Kosten

Subventionierte Forschungsergebnisse der Universitäten u.a. öffentlich unterstützter Forschungsstätten sollten online frei zugänglich sein und von den Wissenschaftseinrichtungen nicht teuer zurückgekauft werden müssen.

siehe: Offener Brief Prof. McAfee und Prof. Bergstrom (Univ. of California) an die Universitätspräsidenten der USA

Wenn alle Wissenschaftler ihre Texte im Internet zur Verfügung stellen, werden die Kosten im Bereich der Dokumentlieferdienste gesenkt und sie sind nicht auf die elektronischen Archive der Verlage angewiesen, die zusätzlich zu den Kosten für die laufenden Zeitschriftenabonnements finanziert werden müssen.


Nutzen Sie die interdisziplinäre und internationale Präsenz

Die Dokumente sind unmittelbar nach Fertigstellung weltweit lesbar, verfügbar und zitierbar.

Durch diese zeitnahe internationale Präsenz wird die Kooperation der Wissenschaftler gefördert und der Wissenschaftsprozess beschleunigt. Der Autor bekommt umgehende Reaktionen von seinen oft weltweit verteilten Kollegen.

Zugleich wird durch institutionelle Repositorien die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert, denn sie verzeichnen die Forschungsergebnisse einer Einrichtung disziplinübergreifend.

Zusätzlich lassen sie sich von fachlich spezialisierten Serviceprovidern disziplinenspezifisch abfragen.

Die Open Access-Bewegung bietet die Möglichkeit, die digitale Spaltung zu überwinden und alle Länder an den Forschungsergebnissen der weltweiten wissenschaftlichen Gemeinschaft teilhaben zu lassen.


Archivieren Sie Ihre elektronischen Publikationen dauerhaft

Erfahrungen zeigen, dass wissenschaftliche Autoren ihre Arbeiten selten dauerhaft speichern und verlässlich sichern. Die erstellten Ergebnisse gehen Ihrer Forschungsinstitution dadurch verloren und die Langzeiterhaltung obliegt allein kommerziellen Verlagen oder Fachgesellschaften. Es gilt jedoch: lots of copies keep stuff safe.
Auf dem Publikationsserver garantieren wir Ihnen die langfristige Archivierung Ihrer Dokumente, die durch die Veröffentlichung auf Ihrer persönlichen Homepage meist nicht gewährleistet ist.

Durch die Vergabe von URN (Uniform Resource Name) ist jedes Dokument mit einer persistenten Adresse versehen, die unabhängig von URL-Änderungen bestehen bleibt und die permanente Auffindbarkeit des Textes gewährleistet. Die Dateien werden außerdem mit professionellen Datensicherungsverfahren geschützt.

Bis auf Pre- und Postprints werden die meisten Publikationen zusätzlich auf dem Archivserver der Deutschen Nationalbibliothek gespiegelt, für den die Langzeitverfügbarkeit garantiert wird.


Sichern Sie die Qualität Ihres universitären Publikationsservers

Der Publikationsserver als institutionelles Repositorium der Universität Potsdam bietet eine aktive Außenpräsentation der wissenschaftlichen Exzellenz der Universität.

Hochschulschriften (Habilitationen, Dissertationen) gelten als begutachtet und erfüllen damit den hohen Qualitätsmaßstab. Magister-, Diplom,- Bachelor-, Master- und Staastsexamensarbeiten werden veröffentlicht, wenn sie mit dem Prädikat "sehr gut" und besser benotet wurden. Die Veröffentlichung von Postprints ist an die Publikation in referierten Journalen gebunden und steht für Qualität.

Flyer --> Open Access auf dem Publikationsserver der Universität Potsdam

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