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Bundestagspetition
Quellensammlung zum Open AccessDefinition | Dokumente | Literatur | Verlage | Dokumentenserver | Initiativen | Meilensteine | RechtlichesDefinitionOpen Access bezeichnet das Ziel, wissenschaftliche Literatur und Materialien im Internet frei zugänglich zu machen.Die deutsche Übersetzung des Aufrufs der Budapest Open Access Initiative (BOAI) gibt folgende Definition: "Open Access meint, dass diese Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind." Auch Publikationen auf Dokumentenservern sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte verbleiben grundsätzlich beim Autor. Durch die Vergabe einer Creative Commons Lizenz hat der Autor die Möglichkeit, den Umfang seiner wahrgenommenen Urheberrechte selbst und Open Access konform zu definieren. Dokumente zum Open AccessBerlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and HumanitiesRoadmap to Open Access - A guide to the implementation of the Berlin Declaration Erklärung über die institutionelle Selbstverpflichtung für die Umsetzung der Budapest Open Access Initiative und der Berlin Declaration IFLA Statement on Open Access to scholarly literature and research documentation - Stellungsnahme der IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) zu Open Access Literaturopenaccess-germany.netInformationsplattform open-access.net - Portal mit gebündelten Informationen zum Thema Open Access Steinhauer, Eric W.: Das Recht auf Sichtbarkeit : Überlegungen zu Open Access und Wissenschaftsfreiheit. Münster, 2010: Monsenstein und Vannerdat. - ISBN 978-3-86991-140-3 Dallmeier-Tiessen, S. et al.: Open Access Publishing : Models and Attributes 2010. - The SOAP consortium Open Access : Positionen Prozesse Perspektiven Informationsbroschüre der Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen (Hrsg.) - 2009. - DOI:10.2312/allianzoa.001 Wissenschaftsmanagement special: Open Access --> Sonderheft der Zeitschrift "Wissenschaftsmanagement". - ISSN 0947-9546. - (2006), 1
Deutsche UNESCO-Kommission (Hg.) (Juni 2007) Open Access Chancen und Herausforderungen : ein Handbuch. - Bonn: Deutsche UNESCO-Kommission, 2007. - 136 S. Heuer, Steffan: Mash-ups für Professoren In: Technology Review. - 7 (2007), S. 26 ff Woll, Christian: Bibliotheken als Dienstleister im Publikationsprozess : Herausforderungen und Chancen alternativer Formen des wissenschaftlichen Publizierens. - Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 2006. - 157 S. - ISBN 978-3865503-36-7 Rechtliche Rahmenbedingungen von Open Access-Publikationen / hrsg. von Gerald Spindler. - Göttingen: Universitätsverl., 2006. - 260 S. ISBN 3-938616-45-8 Sietmann, Richard: Über die Ketten der Wissensgesellschaft : der Kulturkampf über den Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen verschärft sich. - In: c't. - (2006), 12, S. 190 ff: Open Access Deutsche Forschungsgemeinschaft (Hg.) (Juli 2005): Publikationsstrategien im Wandel? Ergebnisse einer Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten von Wissenschaftlern unter besonderer Berücksichtigung von Open Access (82 S.) Bargheer, Margo Open Access und Universitätsverlage : Auswege aus der Publication Crisis?. - In: Internetökonomie der Medienbranche / Svenja Hagenhoff (Hrsg.). - Göttingen: Univ., 2006. - S. 173 - 199 Dorschel, Joachim: Open Access und Urheberrecht : Open Source in neuem Gewand?. - In: Internetökonomie der Medienbranche / Svenja Hagenhoff (Hrsg.). - Göttingen: Univ., 2006. - S. 235 - 263 Hansen, Gerd: Zugang zu wissenschaftlicher Information : alternative urheberrechtliche Ansätze. - Zuerst veröffentlicht in: GRUR Int. 2005, 378ff Open Access to scholarly communications. - In: Handbook on copyright and related issues for libraries / Electronic information for libraries (eIFL) (Hg.). - (Dezember 2006) erstellt mit Unterstützung der UNESCO Pflüger, Thomas; Ertmann, Dietmar: E-Publishing und Open Access : Konsequenzen für das Urheberrecht im Hochschulbereich. - In: Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht, (2004), 6, S. 436 - 443 Graf, Klaus: Wissenschaftliches E-Publizieren mit 'Open Access'- Initiativen und Widerstände. - In: Zeitenblicke, 2 (2003), 2 www.zugang-zum-wissen.de Hilf, Eberhard R.: Zugang zum Wissen im digitalen Zeitalter - Open Access to Scientific Information kommentierte Linksammlung Bailey, Charles W.: Open access bibliography : liberating scholarly literature with e-prints and open access journals. - Washington, DC : Association of Research Libraries, 2005. - ISBN: 1-594-07670-7 Open Access-Journals und -VerlageDirectory of Open Access Journals (DOAJ)Verzeichnis der 1.990 wichtigsten besonders qualitätsgeprüften Open Access-Zeitschriften darunter:
Verzeichnisse von Open Access-Repositorien und -TrägerorganisationenDirectory of Open Access Repositories (OpenDOAR)Verzeichnis von über 1.300 Open Access-Dokumentenservern (institutionelle und disziplinäre Repositorien) Registry of Open Access Repositories (ROAR) Verzeichnis von über 1.200 Open Access-Dokumentenservern (institutionelle und disziplinäre Repositorien) Registry of Open Access Repository Material Archiving Policies (ROARMAP) Verzeichnis von institutionellen Open Access-Resolutionen (Mandate) Wichtige InitiativenOpen Archive Initiative:Initiative zur Implementierung eines gemeinsamen Standards zum Datenaustausch zwischen verteilt liegenden Archiven (OAI-PHM). Liste der Dataprovider | Serviceprovider OAIster OAIster ist ein umfassender Metadatenkatalog der Dokumente OAI-kompatibler Repositorien, von Beginn 2002 bis Ende Oktober 2009 das OAI-Suchmaschinen-Projekt der University of Michigan mit Referenzcharakter, seit Oktober 2009 Teil des Datenbestandes der Datenbank WorldCat des semi-kommerziellen Bibliotheksdienstleisters OCLC. Für Januar 2010 ist eine separate Sicht auf die OAIster-Daten mit eigenständiger URL geplant. DAREnet Digital Academic Repository mit 60.000 Publikationen von über 200 niederländischen Wissenschaftlern ("Cream of Science") SPARC Europe - Scholary Publishing and Academic Resources Coalition SPARC wurde 1998 in den USA durch Bibliotheken gegründet, 300 institutionelle Mitglieder. Der Verein macht sich für den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information stark und zeigt mittels Newslettern, Kampagnen und Konferenzen Auswege aus der Publikationskrise auf. DINI - Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V. DINI-Flyer zum Open Access DINI-Zertifikat für Dokumenten- und Publikationsserver GAP e.V. - German Academic Publishers Der Verein hat die Absicht, Anbieter wissenschaftlicher Information und Anbieter von Dienstleistungen für das Open Access-Publizieren in einem offenen Kooperationsnetzwerk zu vereinigen. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Informationsaustausch nach dem Open Access-Modell durch Information der wissenschaftlichen Öffentlichkeit, durch Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene und durch den Aufbau einer Kooperations- und Infrastruktur zu unterstützen. Schwerpunktinitiative "Digitale Information" der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen Mit der Schwerpunktinitiative "Digitale Information" haben Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD), Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Wissenschaftsrat im Sommer 2008 eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Informationsversorgung in Forschung und Lehre gestartet. "Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der bestmöglichen Informationsinfrastruktur auszustatten, die sie für ihre Forschung brauchen, ist das Leitbild der Informationsversorgung. Im digitalen Zeitalter bedeutet das die digitale und für den Nutzer möglichst entgelt- und barrierefreie Verfügbarkeit von Publikationen, Primärdaten der Forschung und virtuellen Forschungs- und Kommunikationsumgebungen." Meilensteine der Open Access-Bewegung1991 Paul Ginsparg richtet einen Preprint-Server am Los Alamos National Laboratory ein. In ArXiv.org sind mittlerweile über 350.000 Dokumente aus den Fächern Physik, Mathematik, Informatik und Biologie frei zugänglich archiviert.1999 Gründung der Open Archive Initiative mit dem Ziel, durch einen gemeinsamen Standard (OAI-PMH) den Datenaustausch zwischen frei zugänglichen Server zu organisieren. 2001 Budapester Open Access Initiative vom "OSI - Open Society Institute" (Soros Found.) initiiertes Treffen, um Open Archive-Initiativen weiter voranzubringen, zu bündeln und Standards für Datenformat und -austausch festzuschreiben 2003 Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities von namhaften Wissenschaftlern und Wissenschaftsvertretern unterzeichnet. Die Erklärung fordert den freien und ungehinderten Austausch wissenschaftlicher Information in elektronischen Räumen. Kritisiert werden Faktoren, die den Zugang zu wissenschaftlicher Information einschränken und den wissenschaftlichen Kommunikationsprozess eher gefährden, wie z.B. die anhaltenden Preissteigerungen für wissenschaftliche Fachinformation, der Einsatz technischer Schutzmaßnahmen sowie restriktive Verlagsverträge und Geschäftsmodelle. 2005 Open Access Follow-Up-Conference Berlin 3, Southampton, UK Berlin 3 Open Access: Progress in Implementing the Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities 2006 Open Access Follow-Up-Conference Berlin 4, Potsdam-Golm, Germany Berlin 4 Open Access: International Conference on Open Access within the tradition of the Berlin Declaration / 28. - 31. März 2006 Rechtlichessiehe auchCreative Commons Organisation, die im Internet verschiedene Standard-Lizenzverträge zur Verfügung stellt, mittels derer Autoren Ihre unter Open Access veröffentlichten Werke mit abgestuften Nutzungsrechten versehen können. Indem der Autor selbst den Umfang seiner wahrgenommenen Urheberrechte definiert, bieten diese Lizenzen Rechtssicherheit für Autoren und Nutzer von Open Access-Publikationen. SHERPA/RoMEO (deutsche Fassung) Mit Hilfe dieser Liste kann man die Lizenzverträge der großen Verlage daraufhin abprüfen, ob eine Parallelpublikation zugelassen ist. Über 90% der Verlage räumen den Autoren das Recht auf parallele Selbstarchivierung auf nicht-kommerziellen Servern ein ("Green way to Open Access"). Urheberrechtsgesetz § 38 des Urheberrechtsgesetzes gestattet, dass der Urheber das Werk nach Ablauf von 12 Monaten nach Veröffentlichung anderweitig vervielfältigen und verbreiten darf, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Copyright-Informationen einzelner Verlage: Springer Open Choice: Elsevier: Copyright information Wiley-VCH: Conditions of publication (Beispiel)
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