The shoulders on which we stand

125 Jahre Technische Universität Berlin

[TU Berlin]

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Vorwort des Herausgebers

Die bewegte Geschichte der Technischen Universität Berlin (TUB) reicht durch deren ältestes Lehr- und Forschungsgebiet "Bergbau und Geowissenschaften" bis in die Zeit König Friedrich II. zurück. Die 1770 gegründete Bergakademie wurde 1916 der Königlichen technischen Hochschule zu Berlin angegliedert, die selbst 1879 durch Zusammenschluss der 1799 gegründeten Bauakademie und der 1821 gegründeten Gewerbeakademie entstanden war.

Aber auch später erweiterte die TUB ihre Lehr- und Forschungsaufgaben durch Eingliederung von Teilen anderer Hochschulen. 1927 übernahm sie das geodätische Institut der Landwirtschaftlichen Hochschule, 1980 Fachgebiete der Pädagogischen Hochschule. Ihre Entstehungsgeschichte bringt es mit sich, dass zu verschiedensten Zeiten Jubiläen der Vorgängerinstitutionen gewürdigt wurden.

Die vorliegende Festschrift nimmt das Gründungsjahr 1879 der Technischen Hochschule als Ausgangspunkt. Da 1979 anlässlich des hundertjährigen Jubiläums eine zweibändige, auf historischen Beiträgen beruhende Festschrift (Herausgeber Reinhard Rürup) erschien, schien es sinnvoll, 25 Jahre später einen anderen Zugang zu wählen. Der wissenschaftliche Ruf einer Universität hängt entscheidend von deren Hochschullehrern ab. Deshalb entschied die Universität, fünfundfünfzig herausragende Persönlichkeiten ihrer Professorenschaft bzw. Forscher durch Kurzbiographien vorzustellen und so eine Art Kaleidoskop ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit zu veröffentlichen. Außer wissenschaftlicher Exzellenz sollten die aufzunehmenden Personen wenigstens fünf Jahre im Ruhestand sein, um das erforderliche Maß an objektiver Beurteilung sicherzustellen.

Die acht Fakultäten wurden um Vorschläge gebeten, um die Fachgebiete ausgewogen und angemessen zu repräsentieren. Die Entscheidung über die Auswahl lag bei den beiden früheren TU-Präsidenten Manfred Fricke, Jürgen Starnick und mir. Wir sind sicher, neben den drei Nobelpreisträgern Gustav Hertz, Ernst Ruska und Eugene Wigner würdige Kandidaten ausgewählt zu haben. Dies schließt nicht aus, dass im Einzelfall ein anderes Auswahlgremium vielleicht gelegentlich andere Persönlichkeiten vorgezogen hätte.

Die Biographien wurden von den vier Wissenschaftshistorikern Brita und Michael Engel (B. E., M.E.), Frank Horstmann (F. H.) und Jörg Zaun (J.Z.) erarbeitet und von Cormac Deane und Robert Sleigh ins Englische übertragen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ursula Weiß, Hans-Jürgen Süssespeck vom Präsidialamt der TU und Thomas Lehnert vom Springer-Verlag sei dankend hervorgehoben. Bei der Besorgung der Bildvorlagen hat sich Romy Werther verdient gemacht.

Berlin, im Februar 2004

Eberhard Knobloch


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Pressestelle | Impressum | 17.09.2004