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URN: urn:nbn:de:kobv:83-opus-29133
URL: http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2011/2913/
Qualifizierende Untersuchung der Verknüpfung der Berliner U-Bahnlinien U55 und U6 im Bereich des Gendarmenmarktes.
Analysis and design of a connection between the Berlin metro lines U55 and U6 in the Gendarmenmarkt area.
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Kurzfassung auf Deutsch
Am 8. August 2009 wurde das erste Teilstück der U-Bahnlinie U5 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor im Vorgriff auf den Lückenschluss zum Alexanderplatz eröffnet. Trotz des Streits um die Sinnhaftigkeit der für die kommenden Jahre geplanten Weiterführung wurden bisher keine Alternativvorschläge bezüglich einer dauerhaft veränderten Linienführung untersucht.Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird deshalb die Realisierbarkeit einer Verbindungskurve zwischen dem geplanten U-Bhf. Unter den Linden der U5 über den Gendarmenmarkt zur Linie U6 in der Friedrichstraße untersucht. Das Ziel ist die Schaffung einer als U10 bezeichneten neuen leistungsfähigen Schnellbahnachse zwischen dem Berliner Hauptbahnhof, der historischen Mitte und dem Berliner Südosten basierend auf einer zweigleisigen, niveaufrei eingebundenen Verbindungskurve. Der Bedeutung des Gendarmenmarktes und des angrenzenden Umfeldes soll durch den Bau eines neuen U-Bahnhofs an der Verbindungsstrecke gerecht werden. Nach einem geschichtlichen Abriss zur Planungsgeschichte der U5 werden die Überlegungen zu einer „neuen Schnellbahnachse― sowie die dieser Arbeit zugrunde liegenden Methodik erläutert. Zur Ermittlung einer Vorzugslösung werden nach einer Analyse der städtebaulichen und verkehrlichen Randbedingungen sieben Streckenvarianten entwickelt, von denen letztlich drei Planfälle mittels einer Nutzwertanalyse eingehend untersucht und bewertet werden. Unter Beachtung der trassierungstechnischen und auslegungsspezifischen Richtlinien und Vorgaben werden anschließend die Gleisachsen, die Tunnelbauwerke und das Bahnhofsbauwerk der ermittelten Vorzugslösung präzise geplant und beschrieben. Diese beschreibt nach dem Abzweig von der U5 eine Kurve mit Minimalradien von 200 bis 215 m bis vor den U-Bhf. Gendarmenmarkt, welcher unter gleichnamigem Platz in diagonal, mittiger Ausrichtung zwischen dem Konzerthaus und dem Deutschen Dom in einer Tiefe von etwa 25 m liegt. Bis zum Erreichen der Friedrichstraße auf Höhe des Bhf. Stadtmitte (U6) können die Radien auf über 300 m angehoben werden. Die Einfädelung in die U6 erfolgt schließlich vor dem Bhf. Kochstraße.
Ausführungen zu Gleiswechselanlagen und signaltechnischen Aspekten runden die Untersuchung ab. Die Ergebnisse können anhand von Lage- und Höhenplänen und anderen Ansichten (z. B. Querschnitte) nachvollzogen werden.
| Freie Schlagwörter (Deutsch): | Berlin , Untergrundbahn , Gendarmenmarkt , Verkehrsplanung , Infrastruktur | |
| Freie Schlagwörter (Englisch): | Berlin , metro , Gendarmenmarkt , transport planning , infrastrucutre | |
| Institut: | Institut für Land- und Seeverkehr | |
| DDC-Sachgruppe: | Ingenieurwissenschaften | |
| Dokumentart: | Bachelor Thesis | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Erstellungsjahr: | 2009 | |
| Publikationsdatum: | 02.02.2011 | |
| Lizenz: | Standardlizenz eingeschränkt: Typ CC by-nc-nd - Namensnennung erforderlich | Kommerziell nein | Weiterbearbeitung nein | PoD ja |